VERFAHREN

Sonderverfahren

für Bauteile aus Metall und Kunststoff

 

"Als Härterei sind wir für unsere Kunden ein fixer Bestandteil ihrer Wertschöpfungskette.

Darum legen wir Wert darauf auch Sonderverfahren auf höchstem Niveau anzubieten."

1. Vakuumlöten

 

Im Gegensatz zum konventionellen Löten kann beim Löten unter Vakuum komplett auf Flussmittel verzichtet werden, wodurch Einschlüsse im Lötspalt ausgeschlossen sind.

 

Ein höherer Füllgrad und höhere Festigkeiten sind das Resultat. Die Arbeitstemperatur beim Vakuumlöten wird so lange gehalten, bis die Lotspalte vollständig gefüllt sind. Danach wird die Temperatur abgesenkt, bis das Lot erstarrt. Abschließend wird  das Bauteil definiert abgeschreckt.

Das Vakuum minimiert die Oxidation der beiden Teile und des Lotes. Das Löten im Vakuum ermöglicht Materialverbindungen, die sonst nicht möglich wären, und komplexeste Geometrien. Bei im Vakuum härtbaren Stählen sind in der Regel Löten und Härten miteinander kombinierbar. Das macht den Prozess äußerst wirtschaftlich. 

2. Richten

 

Sollte es zum Verzug eines Bauteils kommen, besteht die Möglichkeit des Richtens. Hierbei wird zwischen Flammrichten und Kerbrichten unterschieden.

 

Beim Flammrichten werden gezielt Wärmepunkte mit einer Temperatur zwischen 400 und 600 °C an der erhabenen Stelle des Bauteils platziert. Bei der anschließenden Abkühlung wird ihm durch überlagerte Zugspannungen die gewünschte Form verliehen.

Dabei verringert sich die Materialhärte. Im Unterschied dazu werden beim Kerbrichten bei Raumtemperatur Druckeigenspannungen in die Oberfläche eingebracht, die das Werkstück wie benötigt formen. Nach dem Richten werden die Bauteile bei einer Temperatur von rund 200 °C thermisch entspannt.

3. Schrumpfen

 

Das Schrumpfen ermöglicht durch thermobedingtes Zusammenziehen und Ausdehnen zweier unterschiedlicher Materialien deren stabile Verbindung. Dabei wird das innere Material tiefgekühlt und das äußere erwärmt, um sie anschließend in einem manuellen Prozess ineinanderzufügen. Dieser Prozess kann nicht rückgängig gemacht werden.

4. Tempern

 

Um materialinterne Spannungen zu reduzieren sowie Festigkeit, Dimensionsstabilität und Wärmebeständigkeit zu verbessern, können Kunststoffe getempert werden. Dadurch werden spätere Beschädigungen vermieden oder zumindest minimiert. Beim Tempern wird der Kunststoff langsam und gleichmäßig erhitzt und die Höchsttemperatur über einen längeren Zeitraum konstant gehalten. Danach folgt ein sehr langsames und stetiges Abkühlen bis zum Erreichen der Raumtemperatur.

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Karl Meitner

Ihr Ansprechpartner für Sonderverfahren

 

Ümit Kaya

Ihr Ansprechpartner für Sonderverfahren

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